Pflanzenblog - Januar 2021
Alles, was du zum Thema Umtopfen wissen musst
Pflanzen sind wie Kinder â sie brauchen laufend grössere Kleider. Ăhem, Töpfe.
Wir erzÀhlen dir, weshalb Umtopfen wichtig ist, welche Hilfsmittel du brauchst und wie du beim Umtopfen genau vorgehst.

Möchtest du deine Pflanze umtopfen, die nicht in Erde, sondern als Hydropflanze in einem mineralischen Substrat wie BlÀhton (Leca) steht? Dann musst du dabei einige andere Dinge beachten. Aus diesem Grund haben wir einen eigenen Blogbeitrag zum Thema Pflanzen in Hydrokultur umtopfen geschrieben.
Warum mĂŒssen Zimmerpflanzen umgetopft werden?
Die Pflanzenerde verliert ihre NĂ€hrstoffe
Stell dir vor, du langst nach deinem Wocheneinkauf in den KĂŒhlschrank. Du hast die freie Auswahl. Je weiter die Woche voranschreitet, desto schwieriger wird es. Du nimmst, was noch ĂŒbrig ist. Daraus entstehen lustige FrĂŒhstĂŒckskombis wie labbrige Gurke und Spiegelei. Und irgendwann kannst du dich strecken, bis dein ganzer Arm im KĂŒhlschrank verschwindet, aber es nĂŒtzt nichts: keine Lebensmittel mehr drin. Keine NĂ€hrstoffe.
So geht es deiner Pflanze â stĂ€ndig im gleichen Topf und in der alten Erde zu stehen, lĂ€sst sie verhungern.
Zimmerpflanzen benötigen verschiedenste Mineralien, um prĂ€chtig gedeihen zu können. Diese Mineralien und NĂ€hrstoffe nehmen die meisten Pflanzen ĂŒber ihre Wurzeln aus der Erde auf.
In der Natur können Pflanzen ihre Wurzeln in alle Richtungen ausstrecken, um sich ihre NĂ€hrstoffe zu schnappen. In deiner Wohnung haben sie nur den einen Topf â die Wurzeln wachsen und wachsen und schlĂ€ngeln sich schliesslich um sich selbst. Sie nehmen sich wortwörtlich gegenseitig die Luft zum Atmen.
Einen NÀhrstoffmangel bemerkst du an den verfÀrbten BlÀttern deiner Pflanze oder daran, dass sie viel langsamer wÀchst (ausser im Winter, dann ist das normal).

Blatt einer Monstera mit Magnesiummangel
Richtiges DĂŒngen liefert der Erde neue NĂ€hrstoffe. Sie laugt weniger schnell aus. Allerdings funktioniert dies nur fĂŒr eine gewisse Zeit.
Ăber kurz oder lang sammeln sich DĂŒngerreste im Topf, die fĂŒr die Pflanze schĂ€dlich sind. Ausserdem bleiben natĂŒrliche Stoffwechselprodukte in der Erde zurĂŒck. Sie können im Pflanzentopf nicht entweichen. Beides macht deine Pflanze bald sehr unglĂŒcklich.
Aus diesem Grund muss die ausgelaugte Erde alle 1-3 Jahre durch frische ersetzt werden.
Bei ĂberdĂŒngung
Ist dir leider etwas zu viel DĂŒnger in den Topf gekommen, reagiert deine Pflanze mit verfĂ€rbten oder bröckligen BlattrĂ€ndern. Manche Pflanzen lassen auch nur ihre BlĂ€tter bei einer ĂberdĂŒngung schlapp herunter hĂ€ngen.
Nimmst du solche Symptome bei deiner Zimmerpflanze wahr, solltest du ihre ĂŒberdĂŒngte Erde auswechseln. Danach sollte es ihr wieder besser gehen â gib ihr fĂŒr einen Moment lieber keinen DĂŒnger mehr. âïžđ
Kleiner Tipp: Mit LangzeitdĂŒnger-Pellets kannst du deine Pflanzen ĂŒbrigens kaum ĂŒberdĂŒngen.
Die Zimmerpflanzen werden zu gross fĂŒr den Topf
Je besser wir fĂŒr unsere Lieblinge sorgen, desto schneller wachsen sie. Wenn deine Pflanzen optimales Licht, genĂŒgend Wasser und NĂ€hrstoffe erhalten, können sie wĂ€hrend der Wachstumsmonate prĂ€chtig gedeihen.
Irgendwann wird das Pflanzenwachstum aber von der Topfgrösse gehemmt. Ein zu kleiner Topf bietet der Pflanze nicht nur zu wenig NĂ€hrstoffe, sondern auch zu wenig Platz fĂŒr die Wurzeln. Die Wurzeln sind unter anderem fĂŒr einen robusten Stand der Pflanze verantwortlich. Hat die Pflanze im Topf keinen Platz mehr, wird sie frĂŒher oder spĂ€ter umkippen oder eingehen.
So erkennst du einen zu kleinen Topf:
- Die Wurzeln wachsen aus dem Boden des Topfs heraus.
- Die Wurzeln wachsen oben aus der Erde heraus (nicht zu verwechseln mit den Luftwurzeln, die aus den PflanzenstÀngeln herauswachsen).
- Die Pflanze ist kopflastig und fÀllt leicht um.
- Der oberirdische Pflanzenteil ist grösser als das Dreifache des Topfdurchmessers.
- Die Pflanze wÀchst in den Sommermonaten langsamer als normal oder hat sogar komplett aufgehört zu wachsen.
- Wenn du den Plastiktopf etwas zusammendrĂŒckst und er wegen den vielen Wurzeln sehr hart ist.
- Der Innentopf ist unförmig und verbeult.
- Der Topf fĂŒhlt sich in deinen HĂ€nden an, als könnte er jeden Moment platzen.
Wenn du die Pflanze mitsamt der Erde aus dem Topf rausziehst, kann es sein, dass du praktisch nur Wurzeln siehst. Wachsen die Wurzeln im Kreis, nennt man das «Topfeffekt». Diesen Wuchs solltest du beim Umtopfen unbedingt beseitigen, damit die Pflanze die Wurzeln wieder nach aussen richten. So steht sie nÀmlich stabiler in der Erde. Weiter unten zeigen wir dir, wie das geht.

Der Topfeffekt bei einer Monstera
Es hat sich StaunÀsse gebildet
Wenn du deine Pflanze ĂŒberwĂ€ssert hast oder die Erde von niedriger QualitĂ€t ist, hast, kann sich StaunĂ€sse bilden. Dabei sitzen die Wurzeln in zu nasser Erde, ersticken und beginnen im schlimmsten Fall an zu faulen. Wie du StaunĂ€sse erkennst und behebst, erfĂ€hrst du in unserem Blogbeitrag zum richtigen Giessen.
Wenn die Wurzeln deiner Pflanze zu lange in StaunĂ€sse sitzen, geht deine grĂŒne Freundin frĂŒher oder spĂ€ter ein. Nur zeitnahes Umtopfen kann hier noch helfen.
SchÀdlinge in der Erde
Wenn du einen massiven Befall von TrauermĂŒcken bei deiner Pflanze entdeckst, kann das Umtopfen helfen, die Larven in der Erde zu beseitigen. Weitere Tipps zu SchĂ€dlingen findest du in unserem Blog dazu.
Die Erde speichert kein Wasser mehr
Es kann vorkommen, dass die Pflanzenerde verschlĂ€mmt ist (Achtung: GĂ€rtnerei-Fachausdruckđ€). Das heisst, sie speichert fast kein Wasser mehr. Das merkst du beim Giessen, wenn sich die FlĂŒssigkeit gleich stark staut und der Topf sogar ĂŒberlĂ€uft.
Auch wenn deine Pflanzenerde Torf enthĂ€lt und einmal zu stark ausgetrocknet ist, kann es sein, dass sie Wasser nicht mehr speichert. Egal, wie viel du deine Pflanze dann giesst â die Erde bleibt trocken.
Frische, torffreie Erde hilft dabei, dass das Wasser wieder besser einzieht und deine Pflanze beim Giessen nicht verdurstet.
Auch wenn du Kalkablagerungen auf der ErdoberflÀche siehst, möchte deine Pflanze umgetopft werden.
Hinweis: Wenn deine Pflanze bereits seit lĂ€ngerem (mehrere Jahre) in einem riesigen Topf sitzt und kann sie sicherlich mal frische Erde gebrauchen. Versuche bei ihr möglichst viel der alten Erde zu entfernen, ohne die Wurzeln zu beschĂ€digen. Wenn du keinen grösseren Topf findest oder keinen Platz dafĂŒr hast, kannst du sie wieder in den gleichen Innentopf setzen. Vergiss diesen aber nicht davor grĂŒndlich zu reinigen â Keime und Co. dĂŒrfen gerne ausziehen. đ
Falls deine Zimmerpflanze zu schwer zum Umtopfen ist, kannst du auch nur die oberste Erdschicht, so gut es geht, mit neuer Erde auswechseln â dein GrĂŒnling ist dankbar fĂŒr deine BemĂŒhungen. đ„°
Wann mĂŒssen Pflanzen umgetopft werden?
Eine Faustregel besagt, dass Pflanzen ungefÀhr alle 1 bis 1,5 Jahre umgetopft werden sollten.
Jungpflanzen wachsen noch wie verrĂŒckt und brauchen öfter mal einen neuen, grösseren Topf. Ăltere Pflanzen, du kannst es dir vorstellen, sind langsamer unterwegs und können auch mal 3-4 Jahre im selben Topf bleiben.
Anfang FrĂŒhling, also zwischen Februar und April, bietet sich das Umtopfen an. So können deine Pflanzen voller Elan in die Wachstumsmonate starten. Generell ist Umtopfen aber das ganze Jahr ĂŒber möglich.
Wenn deine Pflanze gerade blĂŒht, solltest du bis nach der BlĂŒtezeit warten. Sonst könnte die Umstellung deine grĂŒne Freundin verschrecken und sie verliert die BlĂŒten frĂŒher als sonst.
Was brauche ich fĂŒrs Umtopfen?
FĂŒrs erfolgreiche Umtopfen brauchst du folgende Utensilien:
- Deine Pflanze
- Einen 2-3 cm grösseren Innentopf (mit Abtropflöcher gegen StaunĂ€sse) und den passenden Ăbertopf dazu â nimm keinen riesigen Topf, darin fĂŒllt sich deine kleine Pflanze nicht wohl!
- Unterlage wie z. B. eine alte Zeitung oder eine grosse Box oder noch besser â eine nachhaltige Umtopfmatte.
- Qualitative, torffreie Pflanzenerde
- Handschuhe, falls du einen Kaktusđ” umtopfst oder kein Fan von Erde unter den FingernĂ€geln bist
- Eine Schere oder ein Messer (optimal wÀre eine Pflanzenschere oder eine Gartenschere)
- Giesskanne oder eine Flasche mit Wasser
- optional, aber empfohlen: Bakterien und Pilze
- optional: eine kleine Schaufel

Lege alle benötigten Hilfsmittel in deine NÀhe und breite die Unterlage aus. Erde auf dem Teppich ist unschön, glaub uns.
Umtopf-Instrumente waschen und desinfizieren
Falls du Zeit hast, kannst du deine Pflanze einige Stunden vor dem Umtopfen giessen. So lÀsst sich der Erdballen spÀter einfacher aus dem Plastiktopf ziehen.
Innentopf reinigen
Wenn du den neuen Innentopf fĂŒr deine Pflanze bereits fĂŒr eine andere verwendet hast, musst du ihn mit heissem Wasser und einer antibakteriellen Seife oder Essig reinigen. So entfernst du nicht nur die alten Erdreste und Kalkablagerungen, sondern auch mögliche Krankheitserreger.
Schneidinstrument desinfizieren
Dein ausgewĂ€hltes Werkzeug (Pflanzenschere, Gartenschere, Haushaltsschere oder Messer) musst du zunĂ€chst desinfizieren. So verhinderst du, dass sich deine Pflanze eine Krankheit einfĂ€ngt. Der Saft von Pflanzen kann Viren und Krankheiten ĂŒbertragen â bleibt dieser am Schneidinstrument haften, steckst du möglicherweise andere Pflanzen an. Ein blosses AbspĂŒlen mit warmem Wasser ist nicht effektiv.
Die Gartenschere musst du zunĂ€chst auseinanderschrauben. Danach legst du sie fĂŒr mindestens 10 Minuten in ein GefĂ€ss mit medizinischem Alkohol (Spiritus oder Isopropanol). Alternativ kannst du sie fĂŒr etwa 10 Minuten in Wasser auskochen. Wenn du gerne mit dem Feuer spielst, kannst du die Schere auch mit einem Feuerzeug vorne abbrennen. Dabei musst du darauf achten, dass du nicht zu nahe an die Plastikteile kommst. Aber Achtung: Metall wird generell sehr heiss!
Haushaltsscheren oder Messer kannst du mit etwas Alkohol abwischen. Wenn du sie bereits zur Behandlung von anderen Pflanzen verwendet hast, empfiehlt sich ein spezielles Desinfektionsmittel fĂŒr GartengerĂ€te. Dieses ist im Fachhandel erhĂ€ltlich.
Giesswasser aufbereiten
Dieser Schritt ist optional, hilft jedoch dabei, deiner Pflanze einen optimalen Start im neuen Zuhause zu bieten. Unsere feey-Pflanzen werden vor dem Versand ebenfalls umgetopft und mit angereichertem Wasser gegossen. Auch Zuhause kannst du diesen Wachstums-Zaubertrank brauen und deiner Pflanze beim ersten Giessen nach dem Umtopfen verfĂŒttern. âïž Wir zeigen dir wie:
- FĂŒlle lauwarmes, abgestandenes Leitungswasser oder Regenwasser in ein Becken oder eine Giesskanne (und zwar ca. 1/4 des Topfvolumens).
- Gib Solbac Tabs hinzu. In diesem Produkt sind Bakterien gegen TrauermĂŒckenlarven enthalten. Die Larven in der Erde nehmen die Bakterien auf und sterben ab. Ganz Ă€hnlich funktionieren Nematoden (FadenwĂŒrmer). Dabei handelt es sich um NĂŒtzlinge, die sich in der Erde auf die Suche nach TrauermĂŒckenlarven machen und diese abtöten. Dadurch vermeidest du die lĂ€stigen kleinen schwarzen Fliegen, die um den Topf schwirren.
- Gib Wurzelbooster hinzu. Der enthÀlt Pilzsporen, die die Wurzeln deiner Pflanze robuster machen und die NÀhrstoffaufnahme erleichtern. Das bedeutet auch, dass die Pflanzen in Zeiten von Stress oder Pflegefehlern robuster sind.
Die ausfĂŒhrlichere Version fĂŒr Biologie-Fans: Es ist nachgewiesen, dass Pflanzen in der Natur verschiedene Symbiosen mit Pilzen eingehen. Die Wurzeln der Pilze (Pilzhyphen) sind fĂ€hig, kleinste NĂ€hrstoffe im Boden zu lösen und aufzunehmen. In der Symbiose mit der Pflanze werden diese NĂ€hrstoffe dann ĂŒber die Diffusion ausgetauscht. Durch Hinzugeben des Pilzes Trichoderma atrobunneum machst du das auch im Pflanzentopf möglich.
Das aufbereitete Wasser kannst du mit einem Stab umrĂŒhren und bis nach dem Umtopfen zur Seite stellen. Je lĂ€nger das angereicherte Wasser herumsteht, desto weniger wirkt es. Es lohnt sich also, die Mischung erst kurz nach Schritt 6 (siehe unten đ) anzurĂŒhren.
So klappt das Umtopfen: Anleitung
1. Pflanze aus dem Topf nehmen

Zieh die Pflanze vorsichtig aus dem Innentopf. Falls sie sich nicht von alleine löst, kannst du den Topf vorsichtig zusammendrĂŒcken. Die Strelitzie beispielsweise mag es nicht, wenn ihre Wurzeln verletzt werden. Pass also auf.
2. Wurzeln vorsichtig von der Erde lösen

Lockere die Erde, indem du die sichtbaren Wurzeln vorsichtig herausziehst. Ein Teil der Erde am Boden sollte sich dabei lösen. Massiere den Erdballen sanft oder schĂŒttle ihn leicht, damit die Erde herunterbröckelt. Du kannst etwa ein Drittel der alten Erde an den Wurzeln lassen. Die alte Erde entsorgst du idealerweise im Kompost.
3. Wurzeln allenfalls kĂŒrzen

Aber Achtung: Nicht alle Pflanzen mögen es, wenn ihre Wurzeln geschnitten werden. Am besten schaust du in unserem Pflanzenlexikon nach, bevor du zur Schere greifst.
Die Wurzeln, die sich schon im Kreis um den Wurzelballen drehen (Topfeffekt) kannst du abrollen und grosszĂŒgig abschneiden (nur keine Angst!). Das regt zu neuem Wachstum an. Vertrocknete oder verfaulte Wurzeln kappst du ebenfalls. Gesunde Wurzeln sind weiss oder beige â verfaulte schwarz oder dunkelgrau. Die verfaulten Wurzeln kannst du vielfach leicht aus der Erde ziehen, da sie bereits abgestorben sind. Wenn nur die Spitzen der Wurzeln verfault sind, kannst du diese einfach abschneiden.
4. Frische Erde in den Topf schĂŒtten

Lege eine Schicht (ca. 5cm) frische Erde in den neuen Innentopf. Diese dient als Bettungsschicht, wo die Pflanze mĂŒhelos ihre neuen Wurzeln ausbilden kann.
5. Pflanze in den neuen Topf stellen

Stelle die Pflanze in die Mitte des neuen Topfs. FĂŒlle nun den Raum rund um die Pflanze mit frischer Erde auf. Die OberflĂ€che der Erde sollte etwa 1-2cm unter dem Topfrand sein. SchĂŒttle und ruckle den Topf, damit die Erde an ihren Platz fĂ€llt und keine HohlrĂ€ume entstehen.
Falls deine Pflanze an einem Moos- oder Kokosstab angebunden ist, kannst du diesen jetzt neben die Wurzeln in den Topf stellen. So verletzt du sie spÀter nicht.
6. Erde leicht festdrĂŒcken

Die frische Erde kannst du nun vorsichtig mit den Fingern festdrĂŒcken. Feste Erde gibt der Pflanze StabilitĂ€t â aber die Wurzeln sollten nicht einbetoniert sein.
Achte darauf, dass keine Wurzeln an der OberflÀche der Erde sichtbar sind. Falls dies der Fall sein sollte, musst du deine Pflanze tiefer einpflanzen.
7. Pflanze giessen

Zum Schluss ein Prost aufs neue Zuhause â gib deiner Pflanze einen guten Schluck (angereichertes) Wasser. Dadurch wird die Erde befeuchtet und die Wurzeln können sich besser ausbreiten. Am besten machst du das ĂŒber dem Waschbecken oder der Badewanne. Da die Erde noch sehr locker ist, fliesst das Wasser schnell durch den Topf.
Anschliessend kannst du die Pflanze in ihren schönen neuen Ăbertopf stellen.
(8.) Moosstab neu anbinden

Wenn deine Pflanze an einem Moosstab oder einer sonstigen Kletterhilfe befestigt ist, solltest du die Befestigung genau ĂŒberprĂŒfen. Wenn deine Pflanze wĂ€chst und wĂ€chst, schneiden manchmal die SchnĂŒre oder DrĂ€hte in den StĂ€ngel der Pflanze ein. Dies kappt die feinen Wasser- und NĂ€hrstoffbahnen in der Rinde der Pflanze. Die BlĂ€tter werden dann möglicherweise nicht mehr genĂŒgend versorgt und sterben ab.
Falls die SchnĂŒre oder DrĂ€hte einschneiden, solltest du sie vorsichtig lösen. Halte die Pflanze dabei gut fest, sodass sie nicht umkippt (je nach Grösse der Pflanze holst du dir am besten menschliche Hilfe dazu!).
Der inoffizielle Schritt Nr. 9 ist ĂŒbrigens: Versorge deinen DĂŒnger wieder im Schrank! Denn: Nach dem Umtopfen musst du deine Pflanze etwa 3-4 Monate lang nicht dĂŒngen. Sonst werden die Wurzeln nĂ€mlich zu stark verwöhnt und wachsen nicht stabil.
Nur Starkzehrerinnen wie der Alocasia oder der Strelitzie kannst du schon nach etwa 3-4 Wochen wieder Extra-NĂ€hrstoffe geben.
Tipp: Nachdem du deine Pflanze ungefĂ€hr 2 bis 3 Mal gegossen hast, musst du eventuell nochmals etwas Erde hinzufĂŒgen.
Ta-daa â du hast umgetopft!
So sehr wie ein*e GĂ€rtner*in hast du dich sicher noch nie gefĂŒhlt.
Möchtest du wissen, wie du eine ganz bestimmte Pflanze umtopfst und worauf du achten solltest? Dann schau doch mal, ob du sie in unserer Youtube-Playlist findest:
đ Pflanzen richtig umtopfen đ
Die Bindung zwischen dir und deiner Pflanze ist jetzt stĂ€rker geworden, so viel ist sicher. Und einem neuen Topf lebt es sich gleich besser. feey wĂŒnscht dir viel Freude dabei, deiner Pflanze beim Wachsen zuzusehen!
Unser Pflanzendoktor-Team ist zur Stelle, wenn du zusÀtzliche Hilfe oder Tipps brauchst.
Auch in unserer Facebook-Gruppe findest du Tag und Nacht Hilfe. đ”
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